Release: 4. September
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Starcraft 2 Source
Spore Früher Kreaturen Editor
 
 

In diesem Editor hat man als Spieler die Möglichkeit eine Kreatur zu gestalten, die in der ersten Phase, der Zellphase, zum Einsatz kommt bzw. sie für den Übergang in die Kreaturenphase bereitzumachen. Dafür stehen die Körperteile dieser Phase zu Verfügung, so dass man seine Kreatur nach Lust und Laune für die Ursuppe ausrüsten kann. Doch zuerst zum allgemeinen Aufbau des Editors.

Allgemeiner Aufbau

In jedem Editor ist der Bildschirm in einen linken und rechten Teil geteilt. Im linken Bereich sieht man die vorhandenen Bauteile, die man dann per Ziehen und Ablegen (Drag & Drop) an die zu kreierende Kreatur anbringen kann. Dabei färbt sich der Bereich um die Andockstelle rötlich, wenn das Anbringen des Teils an dieser Stelle nicht möglich ist. Man kann das Teil dann ohne Bedenken "loslassen", so dass es zurück in den Baukasten rutscht und man dadurch keine finanziellen Nachteile hat.

Am oberen Bildschirmrand sind im Bereich der Bauteileauswahl verschiedene Symbole zu sehen, die darauf hinweisen, welcher Kategorie die Teile gehören. Beim Daraufhalten werden die entsprechenden Bezeichnungen angezeigt und durch Daraufklicken wechselt man in den entsprechenden Bereich.

Weiterhin befindet sich in der Mitte des oberen Bildschirmrands die Steuerung mit der man zwischen dem Bau-Modus und dem Bemal-Modus wechseln kann. Durch Klicken auf den entsprechenden Button wechselt man in den entsprechenden Modus.

Am rechten Bildschirmrand sind allerlei interessante Statistiken aufgeführt, mit denen man beim Bauen die Übersicht behält, was die Kreatur durch die bisherige Auswahl von Teilen schon kann. Ganz oben sieht man eine Anzeige, die angibt, wie viele weitere Teile der Kreatur noch verpasst werden dürfen. Ist diese Anzeige voll, muss man zuerst Teile abbauen, bevor man neue hinzufügen kann.

Darunter wird angezeigt, ob es sich bei der Kreatur um einen Pflanzenfresser, Fleischfresser oder Allesfresser handelt. Dies bestimmt man durch die Auswahl des Mundes. Kreaturen ohne Mund können nicht fressen und somit auch nicht überleben. Darauf wird man jedoch auch beim Speichern aufmerksam gemacht, wenn man diesen vergessen hat.
Nun werden die Fähigkeiten der Kreatur angezeigt, diese beginnen in der Reihe mit dem blauen Sternchenicon und beziehen sich auf Fähigkeiten, wie Sehvermögen, Sprinten, Schleichen, Springen und Verbündetenruf für die Paarungsrituale. Weiter geht es mit den Angriffsfähigkeiten, die in diesem Editor aus Spucken, Rammen und Beißen bestehen. Hat die Kreatur später Arme, kommt noch Schlagen hinzu. Die Auswahl der Anfreundefähigkeiten ist noch nicht so umfangreich, da gibt es nur Singen und Bezaubern, später kommen noch Tanzen (benötigt Beine) und Posieren (benötigt Arme und Beine) hinzu. Die kleine hochgestellte Zahl neben dem Fähigkeitenicon gibt die Stufe an, auf der die Kreatur diese beherrscht.

Unter den Fähigkeiten kann man noch die Stufe der Geschwindigkeit ablesen, diese jedoch auch nur nach der Anbringung von Beinen. Zu guter Letzt zeigt eine Zahl die Gesundheit an, die bei jedem Gehirn-Stufen-Uprade verbessert wird und später durch entsprechende Teile hochgesetzt werden kann.

Am unteren Bildschirmrand unterscheiden sich die Steuerungsbuttons in den einzelnen Editoren nicht. Ganz am linken Rand befindet sich der Optionsbutton, mit dem man das Spiel speichern, beenden oder die Hilfe aufrufen kann. Daneben kommt man per Button in die Sporepädie. Dort kann man seine eigenen Kreaturen bewundern, mit anderen tauschen und mit Freunden kommunizieren. Rechts daneben seht ihr das zur Verfügung stehende Budget, denn jedes Bauteil hat einen bestimmten Preis, der beim Anbringen abgezogen wird. Sobald man das Teil wieder abbaut, bekommt man die entsprechende Summe auf der Anzeige wieder gutgeschrieben. Also keine Angst vor Experimenten, das bringt einen nicht zum Verarmen.
In der Mitte des unteren Bildschirmrands befindet sich das Fenster zur Namensgebung, das nach oben ausklappt und neben dem Namen auch eine Beschreibung möglich macht. Sollte euch kein geeigneter Name einfallen, könnt ihr mit Hilfe des Würfel-Buttons Namensvorschläge begutachten und euch gegebenenfalls für einen davon entscheiden. Es sind auch Namen mit Leerstellen möglich.

Links neben dem Feld für die Namensgebung befinden sich Buttons mit deren Hife man an die zu erstellende Kreatur heranzoomen oder sie drehen kann, um zu kontrollieren, ob alle Körperteile an der richtigen Stelle sitzen. Rechts daneben kann man den letzten Schritt wieder rückgängig machen oder wiederherstellen. Am rechten unteren Bildschirmrand befinden sich der Speicherbutton und der Bereitstellungsbutton, mit dem man die gebastelte Kreatur in die Sporepädie übertragen kann.

Erstellen der Kreatur

Doch nun zum eigentlichen Erstellen der Kreatur. Ihr startet mit einem Rumpf, den ihr durch Ziehen an den Pfeilen am vorderen oder hinteren Teil verlängern oder verkürzen könnt. Haltet ihr auf einen der Wirbel des Rumpfes, könnt ihr durch das Drehen des Mausrades oder die Auf- und Ab-Cursor-Tasten die jeweilige Stelle verdicken oder dünner werden lassen. Damit kann man die Proportionen des Rumpfes bestimmen. Dies lässt sich auch zu jeder Zeit verändern, auch wenn schon diverse Teile an den Rumpf angebaut sind.

Nun können alle gewünschten Teile durch Ziehen und Ablegen an den Rumpf angebracht werden. Jedes Körperteil wird zwar als einzelnes Teil bereitgestellt, durch ensprechendes Hin- und Herziehen kann es jedoch auch symmetrisch in zweifacher Ausführung am Rumpf platziert werden. Ist das Teil platziert, kann es per Mausbewegung verschoben werden und es erscheint ein blauer Kreis mit verschiedenen Pfeilen oder kugelförmigen Steuerungselementen. Mit deren Hilfe können die Größe, Dicke und Neigung des Teils verändert werden.

Im frühen Kreatureneditor ist die Auswahl der Teile recht begrenzt und in nur zwei Reitern untergebracht. Im ersten befinden sich dabei die Beine und im zweiten Reiter alle anderen verfügbaren Teile. Wenn ihr eurer Kreatur Beine gegeben habt, könnt ihr diese durch gezieltes Scrollen an den Gelenkpunkten dicker oder dünner gestalten.

In der ersten Reihe des zweiten Reiters findet ihr die drei verschiedenen Münder (Pflanzenfresser, Fleischfresser und Allesfresser). In der zweiten Reihe die Teile, mit denen andere Kreaturen attackiert werden können (Stachel, Gift und Strom), in der dritten Reihe sind die Teile untergebracht, die für die Fortbewegung in der Ursuppe zuständig sind (Flagellen, Zilie und Düse) und in der letzten Reihe eine Auswahl von drei Augen (Perlenauge, Stabauge und Knopfauge).

Bemalen der Kreatur

Habt ihr alle gewünschten Teile an eure Kreatur angebracht, kann die farbliche Gestaltung folgen. Dazu wechselt ihr in den "Bemalen"-Modus, der durch das Pinselicon am oberen Bildschirmrand gekennzeichnet ist.Beim Bemalen hat man die Möglichkeit sich einen Gesamtstil auszugucken und diesen durch anklicken auf die Kreatur zu übertragen. Oder man möchte seine Kreatur individueller gestalten und widmet sich den Teilstilen. Dort könnt ihr euren Liebling in drei Etappen farbig ausgestalten. Als erstes steht die Grundierung an, bei der ihr einen der Stile auswählt und anschließend die gewünschte Farbe. Danach könnt ihr die Oberfläche nach dem gleichen Schema unterschiedlich gestalten und zu guter Letzt noch Details hinzufügen, die der Kreatur dann einen ganz eigenen Stil geben und sie unverwechselbar machen.

Ist die Kreatur nun zu eurer Zufriedenheit gestaltet und designed, könnt ihr sie speichern und danach in die Sporepädie hchladen, damit sie von Spore-Spielern auf der ganzen Welt bewundert werden kann.